Frühlingsbeschwerden frühzeitig vorbeugen

Das  Wetter im Frühling äusserst wechselhaft mit grossen Temperaturunterschieden. Es ist oft feucht, warm und windig – ideales Klima für die Entstehung und Übertragung von Krankheitserregern wie Bakterien und Viren. Ist unsere Abwehrkraft nicht stark genug, ist unser Körper anfälliger gegenüber verschiedenen Krankheiten.

Gemäss der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist der äussere krankmachende Faktor (Pathogen) im Frühling der Wind. Der Wind bewegt und wechselt ständig und trägt die Krankheitserreger überall hin.

Folgende Krankheiten treten häufig im Frühling auf:

Allergische Erkrankungen

Der Frühling ist für Allergiker eine unangenehme Jahreszeit. Die Luft ist schwer belastet von Pollen und Feinstaub. Unterstützt vom oft starken Wind im Frühling zählen Heuschnupfen und allergisches Asthma zu den am meisten verbreitetsten allergischen Erkrankungen.

Erkrankungen des Atmungstraktes

Der Frühling ist eine Übergangsphase zwischen dem Winter und dem Sommer, eine Zeit, in der die Kälte (Yin) nachlässt und die Wärme (Yang) zunimmt. Das Wetter ist wechselhaft und der Temperaturunterschied gross. Dies ist eine grosse Herausforderung für das Immunsystem. Aufgrund der geschwächten Abwehrkraft können die Krankheitserreger leicht in den Körper eindringen und verursachen Beschwerden. Insbesondere bei älteren Menschen, Kindern und Kranken ist Vorsicht geboten. Oft ist die Folge eine Erkrankung des Atmungstraktes, eine Erkältung, Bronchitis, Stirn- und Kieferhöhlenentzündung, Asthma bronchiale etc.

Erkrankungen des Verdauungstraktes

Da es wärmer wird, ist der Frühling die günstige Zeit für infektiöse Verdauungskrankheiten wie zum Beispiel akute Gastritis und Darmentzündung.

Psychische Beschwerden

Eine übermässige Leberfunktion, was im Frühling oft der Fall ist, sorgt für Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeit und die berühmte Frühlings-Müdigkeit.

„Die hohe Kunst eines Arztes liegt darin, eine Krankheit zu behandeln, bevor diese überhaupt ausgebrochen ist“, heisst es in der TCM-Lehre. Wenn genug positive Energie (Yang-Qi) vorhanden ist, können die krankmachenden Faktoren den Körper nicht angreifen.